Tinnitus

tinnitus3Tinnituszentrierte Musiktherapie (TIM)

Häufig berichten mir Tinnitusbetroffene von einer „Odyssee von Spezialist zu Spezialist“. Sie fühlen sich unverstanden, bekommen keine konkreten Hilfen und sehr wenig Hoffnung auf Besserung. Nach dem Motto: „Sie werden sich schon an das Ohrgeräusch gewöhnen. Achten Sie einfach nicht mehr darauf.“ werden die Betroffenen nach Hause geschickt, ohne eine genaue Anleitung, wie sie dies denn tun sollen.

Es gibt tatsächlich Patienten, denen es gelingt, ihr Ohrgeräusch zu „überhören“. Sie werden nicht mehr dadurch gestört. Aber es gibt viele Tinnituspatienten denen gelingt dies nicht. Dann ist der Tinnitus belastend, beeinträchtigt das Leben unter Umständen enorm und führt nicht selten zu Schlafstörungen, Depressionen, Angstzuständen und Arbeitsunfähigkeit. In fast allen Fällen ist die Lebensqualität stark gemindert und der Leidensdruck hoch.
Beginnend mit Entspannungstechniken habe ich erste Erfahrungen in der Tinnitustherapie machen können und sehr bald bemerkt, dass diese zwar lindern, aber dem Tinnitus nicht wirklich etwas entgegensetzen.

Die Tinnituszentrierte Musiktherapie (TIM) nach Dr. Annette Cramer hat mich mit ihren verschiedenen Bausteinen umfassend davon überzeugt, dass man seinen Tinnitus nicht aushalten muss.

Mit gezielten Hörübungen und individuell abgestimmten Entspannungstechniken kann der Tinnitus deutlich in den Hintergrund treten und Lebens- und Hörqualität wiedergewonnen werden.

Die TIM bietet eine konkrete Hilfestellung zur Habituation (=Gewöhnung)!

 

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